Stadtansichten


Müncheberg hat etwa 7.000 Einwohner und liegt am südlichen Rand des Naturparks Märkische Schweiz, auf halber Strecke zwischen Berlin und der polnischen Grenze. Gern wird es das „Tor zur Märkischen Schweiz“ genannt. Deshalb ist der Ort über die B1 von Berlin aus auch so schnell erreichbar: innerhalb einer Stunde ist man mit dem Auto da. Auch die Bahnverbindung ist mehr als gut – von Berlin Ostkreuz über Lichtenberg nach Müncheberg sind es nur 40 Minuten; danach fährt der Zug weiter nach Küstrin (Polen) und bis Gorzów Wielkopolski.

Die unmittelbare Nähe zu Orten wie Buckow und Waldsieversdorf und die vielen Seen (z.B. der Haussee in Obersdorf und der Klobichsee bei Münchehofe, mit bester Wasserqualität), machen Müncheberg zu einem Punkt, von  dem aus es sich gut ausschwärmen und an den es sich ebenso gut zurückkehren lässt. Auch der Jakobsweg, der seine verzweigten Routen aus allen Himmelsrichtungen hat, führt von Osteuropa über Frankfurt/Oder nach Müncheberg, Richtung Strausberg und Bernau.

Im Müncheberger Ortszentrum findet sich, dank der guten Infrastruktur, alles, was man zum Leben braucht: Supermärkte, regionale Banken (Volksbank und Sparkasse), soziale Einrichtungen, Kitas, Grundschule, Gesamtschule und Gymnasium. Auch eine spannende und gehobene Gastronomie gibt es unmittelbarer Umgebung.

Über seine Grenzen hinaus ist die Stadt vor allem für das ZALF bekannt – ein vor über 80 Jahren gegründetes Forschungsinstitut, das die Wirkungszusammenhänge von Agrarlandschaften erforscht. Mit seiner Insektensammlung von Dreimillionen verschiedenen Arten gehört die Kollektion zu einer der größten und bedeutendsten in ganz Deutschland. Und das ZALF ist nebenbei auch der größte Arbeitgeber hier.

Die Geschichte der Stadt Müncheberg ist insgesamt bewegt. Im 13. Jahrhundert gegründet, wurde sie 1432 zum großen Teil niedergebrannt und zerstört (z.B. das Küstriner Tor). Und auch den folgenden Weltkriegen fiel jede Menge der historischen Bausubstanz zum Opfer.

Zu DDR-Zeiten wurde dann ein Teil der Altstadt wieder aufgebaut, und mit der Wiedervereinigung weitere historische Gebäude, wie die Stadtkirche St. Marien – ein gotischer Backsteinbau aus dem Mittelalter – restauriert und neu nutzbar gemacht. Heute findet dort ein abwechslungsreiches Programm zwischen Kirche und Kultur statt.

Nach der Wende im März 2002 schlossen sich sechs Gemeinden zur heutigen Stadt Müncheberg zusammen, mit Eggersdorf, Hermersdorf/Obersdorf, Hoppegarten, Jahnsfelde und Trebnitz. Bürgermeisterin ist seit Oktober 2008 Frau Dr. Uta Barkusky.






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